Man kann sie zu zweit oder in etwas größerer Gruppe spielen, Gesellschaftsspiele für Erwachsene. Sie beginnen mit Klassikern wie Karten und Würfelspielen, mit Dame, Schach oder Go. Mitunter entscheidet vor allem Glück darüber, wer das Spiel gewinnt. In anderen Fällen sind es Wissen, Strategie oder Geschicklichkeit.
Beliebt sind beispielsweise Wissensspiele wie „Trivial Pursuit“ oder „Scrabble“, das den Wortschatz trainiert. Mit Händen und Füßen agiert wird beispielsweise beim Spiel „Tabu“. Hierbei muss man Begriffe erklären, die von den Anderen geraten werden. Zuvor werden Tabuwörter genannt, die in der Erklärung nicht auftauchen dürfen. Das Siel hat schon manche lahmende Party gerettet. Andere Spiele animieren dazu, einander besser kennen zu lernen, versprechen mitunter sehr persönliche Offenbarung. Beim Spiel „Wahrheit oder Pflicht“ beispielsweise wird jeweils ein Spieler von einem anderen aufgefordert, entweder etwas von ihm Bestimmtes zu tun oder auf eine Frage, die er stellt, ehrlich zu antworten. Dieses Spiel kann durchaus sehr intim werden. Es sollte daher nur in einer Gruppe gespielt werden, deren Mitglieder einander vertrauen.
Strategisches Denken ist bei Gesellschaftsspielen wie dem bekannten „Die Siedler von Catan“ gefragt: Siedlungen werden angelegt, Straßen gebaut, Tauschhandel beherrscht das Geschehen — wer wird am Ende die erfolgreichste Siedlung sein eigen nennen?
Fantasyfans stürzen sich natürlich auf Gesellschaftsspiele wie etwa „Der Herr der Ringe“: Elfen, Zwerge, Zauberer erwerben im Lauf des Spieles immer neue Fähigkeiten, um sich zu behaupten. Vielleicht ist die Rolle einer Elfe, eines Zwerges eine besonders gute Möglichkeit, den Alltag einmal hinter sich zu lassen?