Hierbei handelt es sich oftmals um Brett- oder Kartenspiele, die vom Spielmaterial für mindestens zwei Personen ausgelegt sind. Beim Spielen entscheidet nicht immer das Glück, ebenso können Geschicklichkeit, Denkvermögen und Taktik gefragt sein, um das Spiel als Sieger zu beenden. Und letztlich zählt der olympische Gedanke: Dabei sein ist alles! Einst war es der 1907/1908 von Josef Friedrich Schmidt (Schmidt-Spiele) erfundene Spieleklassiker „Mensch ärgere Dich nicht“, der in keinem Familienhaushalt fehlen durfte. Noch heute wird er oftmals gern gespielt. Aber das Angebot wurde fast explosionsartig erweitert. Klassiker wie „Monopoly“, „Trivial Pursuit“, „Memory“ und „Quartette“ erscheinen in immer neuer Aufmachung.
Manche Spiele werden über Generationen weitergegeben. Während Gesellschaftsspiele wie „Spiel des Lebens“, „Flottenmanöver“, „Peking Akte“, „Slotter“ und „Scrabble“ nach wie vor produziert und verkauft werden, gibt es Kultspiele wie zum Beispiel „Hero Quest“, die inzwischen nur noch in Foren oder bei ebay zu Liebhaberpreisen erstanden werden können.
Und wenn Spieleteile abhanden kommen? Irgendwann verloren gegangene Teile eines Spiels nachzukaufen, ist leider mitunter schwierig. Ab und an bietet das Unternehmen, das das jeweilige Spiel produziert hat, diese Möglichkeit an. Nicht immer treten Einzelne bei Gesellschaftsspielen zum Spiel an; oftmals führen diese Spiele zu einem Miteinander, das es erst möglich macht, die Herausforderung anzunehmen und das Spiel zu gewinnen. Gesellschaftsspiele wie „Obstgarten“, „Cluedo“ oder „Hero Quest“ – so unterschiedlich sie im Aufbau, der Zielgruppe und der Ausstattung auch sein mögen – sind gute Beispiele dafür.